Oscar Piastri hat mit seinem Sieg beim Formel-1-Grand-Prix in Saudi-Arabien erstmals in seiner Karriere die WM-Führung übernommen.
Der Australier vom überlegenen McLaren-Rennstall gewann am Sonntag in Jeddah vor Weltmeister Max Verstappen im Red Bull und Charles Leclerc. Für Ferrari war es der erste Podestplatz der Saison. Piastris Teamkollege Lando Norris fuhr vom zehnten Startplatz auf Position vier vor, dahinter folgte das Mercedes-Duo George Russell und Kimi Antonelli.
Auf der Strecke konnte Piastri den von der Pole Position gestarteten Verstappen nicht überholen, hätte dies zu Beginn des Rennens aber geschafft, wenn Verstappen nicht unerlaubt abgekürzt hätte, wodurch er vorne blieb. Damit handelte sich der Niederländer aber eine Zeitstrafe ein, die letztlich rennentscheidend war. Für Piastri war es der fünfte Sieg in seiner Formel-1-Laufbahn und der dritte in dieser Saison.
Safety-Car-Phase nach dem Start
Bereits in der ersten Runde musste nach einem Crash von Yuki Tsunoda (Red Bull) und Pierre Gasly (Alpine) das Safety Car ausrücken. Weil sich zuvor Verstappen gegenüber Piastri durch Verlassen der Strecke einen Vorteil verschafft hatte, bekam er eine Fünf-Sekunden-Strafe aufgebrummt. Piastri ließ als erster der Spitzengruppe seinen ersten Stopp durchführen, Verstappen folgte später und kam hinter dem Australier zurück auf die Strecke. Leclerc führte das Rennen zu dem Zeitpunkt vor Norris an, der von Startposition zehn losgefahren war.
Nachdem alle Boxenstopps erledigt waren, war Piastri vor Verstappen, Russell, Leclerc und Norris in Führung. Leclerc überholte Russell in der 38. Runde und setzte sich auf den dritten Platz. Wenig später musste Russell auch noch den schnelleren Norris passieren lassen.


