CDU-Chef Friedrich Merz hat im Bundestag nicht die erforderliche Mehrheit bekommen! 

Das ist eine heftige Schlappe für Friedrich Merz und die CDU. Der Kanzlerkandidat der deutschen Christdemokraten ist im ersten Wahlgang durchgefallen. 

Die Stimmen:

  • JA zu Merz: 310
  • NEIN zu Merz: 307
  • Enthaltungen: 3

Mehrheit der Mitglieder 

Der CDU-Chef brauchte  die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder des Deutschen Bundestages– das sind bei 630 Abgeordneten mindestens 316 Stimmen. CDU/CSU (208) und SPD (120) verfügen zusammen über 328 Mandate, also nur über 12 mehr, als sie brauchen. 

Vorerst gescheitert

CDU-Chef Friedrich Merz ist am Dienstag mit dem Versuch gescheitert, sich im Deutschen Bundestag zum neuen Kanzler wählen zu lassen. Er verfehlte im ersten Wahlgang die nötige Kanzlermehrheit. Merz hatte zuvor deutlich gemacht, dass er mit einer Wahl zum Kanzler im ersten Wahlgang rechnet. 

Zählappell schafft Klarheit 

Nach einem Zählappell teilte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Steffen Bilger (CDU), nach Angaben von Sitzungsteilnehmern mit, die Union sei vollzählig. Bei der Wahl des neuen Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn (CDU) am Vortag hatten mehrere Abgeordnete noch krankheitsbedingt gefehlt. Auch die SPD-Fraktion war beim Zählappell vor der Bundestagssitzung vollzählig.

Das gab es noch nie in Deutschland! Bislang wurde noch nie ein designierter Kanzler nach erfolgreichen Koalitionsverhandlungen NICHT im ersten Wahlgang gewählt.  

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