Eine Limousine aus Wladimir Putins Präsidentenflotte ist in Moskau explodiert und hat die wachsende Paranoia im Kreml um mögliche Attentatsversuche weiter verstärkt.
Das Fahrzeug, ein Aurus Senat im Wert von 330.000 Euro, ging unweit des FSB-Hauptquartiers in der Lubyanka in Flammen auf. Berichten zufolge gehört die Limousine zur Präsidentialen Eigentumsverwaltung Putins. Es ist jedoch nicht bekannt, wer sich zum Zeitpunkt der Explosion im Wagen befand. Laut „Daily Star“ gibt es keine Berichte über Verletzte. In den Sozialen Medien kursieren Bilder einer brennenden Limousine mitten in Moskau.
Der 72-jährige russische Präsident nutzt regelmäßig in Russland gebaute Fahrzeuge und hat in der Vergangenheit Limousinen an den nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un verschenkt.
Putin: Angst vor Attentat durch eigene Truppen
Zusätzlich zeigt Filmmaterial, wie Mitglieder der Ehrenwache in Murmansk einzeln von Beamten des Föderalen Schutzdienstes (FSO) nach versteckten Waffen oder Sprengsätzen durchsucht wurden, während sie auf Putins Ankunft zur Kranzniederlegung am Grab des unbekannten Soldaten warteten. Magazine wurden aus den Waffen entfernt und Kammern versiegelt, aus Angst vor einem möglichen Attentat durch eigene Truppen.
Diese Woche gab es weitere Anzeichen für die wachsende Sorge um Putins Sicherheit. FSO-Beamte überprüften Kanaldeckel auf Bomben in der Nähe eines Veranstaltungsortes in Moskau, an dem Putin sprach. Der andauernde Krieg in der Ukraine und die zunehmende Unbeliebtheit der Regierung verstärken die Sicherheitsmaßnahmen rund um den Kreml-Chef.