Mit einer taktischen Meisterleistung triumphierte Ferrari-Star Charles Leclerc beim F1-Klassiker in Monza.

Während alles auf einen neuerlichen McLaren-Sieg durch Oscar Piastri hinaus lief, pokerte sich Leclerc im Ferrari mit nur einem Boxenstopp zum Überraschungssieg beim Heim-GP in Monza. Hinter dem Zweitplatzierten Piastri verkürzte dessen McLaren-Teamkollege Lando Norris mit Platz 3 seinen Rückstand in der WM gegenüber Max Verstappen im Red Bull, der Sechster wurde, auf 62 Punkte. 

Zum zweiten Mal, auf den Tag genau fünf Jahre nach seinem Premieren-Sieg in Monza 2019, setzte sich Leclerc gestern mit einer taktischen Meisterleistung durch. Für den Monegassen war es der 7. GP-Sieg seiner Karriere.

„Dieser Sieg toppt alles“

„Das erste Mal war hier zu gewinnen, war schon großartig“, strahlte Leclerc nach seinem Coup vor über 100.000 fanatischen Tifosi. „Aber dieser Sieg jetzt hat alles getoppt.“ UND: Seinen zweiten Sieg 2024 hatte Lecerc in Monte Carlo gefeiert. Der Monegasse: „Die beiden wichtigsten Rennen im Jahr zu gewinnen, das ist schon unglaublich.“

In der Konstrukteurswertung liegt McLaren nur mehr acht Zähler hinter dem österreichisch-britischen Rennstall Red Bull Racing. Den sicher geglaubten Doppelsieg auf dem Hochgeschwindigkeitskurs vor den Toren Mailands gab das Papaya-Team mit einer Zwei-Stopp-Strategie aus der Hand, Ferrari pokerte erfolgreich und sorgte bei den Tifosi auf den Rängen für Ekstase. Für die Scuderia war es der zweite Saisonsieg, nachdem Leclerc bei dessen Heimrennen in Monaco triumphiert hatte.

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