Bei der Suche nach einem Nachfolger für Marco Rose soll der deutsche Bundesligist RB Leipzig Kontakt zu Oliver Glasner aufgenommen haben.
Das berichtete der TV-Sender Sky. Nach der Trennung von Rose hat zunächst Zsolt Löw die Aufgabe bei den Sachsen übernommen. Er soll RB aber nur bis zum Sommer trainieren und dann wieder ins Team des globalen Red-Bull-Fußballchefs Jürgen Klopp zurückkehren. Letzterer ist selbst kein Kandidat für das Traineramt.
Der Oberösterreicher Glasner, der Eintracht Frankfurt 2022 sensationell zum Europa-League-Triumph geführt hatte, steht derzeit beim englischen Premier-League-Club Crystal Palace unter Vertrag. Am vergangenen Wochenende führte er den Verein ins FA-Cup-Halbfinale. Für ihn müsste RB allerdings eine Ablösesumme zahlen. Im vergangenen Jahr soll auch der FC Bayern bei der Suche nach einem Nachfolger für Thomas Tuchel interessiert gewesen sein. Leipzigs Sportchef Marcel Schäfer kennt Glasner noch aus gemeinsamen Wolfsburger Tagen. Der Österreicher hat selbst eine RB-Vergangenheit. Von 2012 bis 2014 war er Co-Trainer bei Red Bull Salzburg unter Roger Schmidt, der ebenfalls in Leipzig als neuer Coach gehandelt wird.
Klopp wird nach Aussagen von Red-Bull-Geschäftsführer und RB-Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff definitiv nicht der neue Cheftrainer in Leipzig. „Vorher würde ich das noch machen, und das will gar keiner sehen“, sagte Mintzlaff am Mittwoch vor dem Cup-Halbfinale beim VfB Stuttgart. „Daher kann ich das zu tausend Prozent ausschließen.“