Tolle Stimmung auch am Donnerstag Trotz Niederlagen für unsere Beach-Volleyballer beim Elite-16-Turnier am Wiener Heumarkt. Immerhin stehen die Klinger-Schwestern mit Glück in der Zwischenrunde.
Die Steirerinnen verloren am Donnerstag zwar ihr drittes Gruppenspiel gegen die Brasilianerinnen Agatha/Rebecca 0:2 (-12,-17), stiegen aber als glückliche Dritte ihres Pools D auf. „Wir haben nicht gewusst, dass wir überhaupt weiter sein können, wenn wir verlieren. Wir dachten, wenn wir 0:2 verlieren, dann sind wir weg“, gestand Ronja Klinger nach der Partie gegen die Südamerikanerinnen. „Wir freuen uns einfach extrem, dass wir noch dabei sind“, meinte ihre ältere Schwester Dorina. Dass dem so ist, verdanken die beiden Österreicherinnen dem Modus und den makellosen Schweizerinnen Anouk Verge-Depre/Joana Mäder, die die Litauerinnen Monika Paulikiene/Aine Raupelyte im Parallelspiel 2:1 besiegten.
Dadurch kommen die Baltinnen, die Brasilianerinnen und das ÖVV-Duo auf jeweils einen Sieg und zwei Niederlagen. Das Punkteverhältnis der direkten Begegnungen dieser drei Teams gab schließlich den Ausschlag zugunsten von Agatha/Rebecca auf Rang zwei und den Klinger-Schwestern auf drei. Letztere hatten das um einen Punkt bessere Gesamtergebnis als Paulikiene/Raupelyte, die sie am Mittwoch besiegt hatten. Die Lokalmatadorinnen stehen damit erstmals in der Zwischenrunde eines Elite-16-Bewerbs.
Die Gegnerinnen am Freitagvormittag standen zunächst noch nicht fest, die Marschrichtung hingegen war für die 24-jährige Ronja hingegen klar. „Wir werden ‚all in‘ gehen. Wir haben nichts zu verlieren, wir haben unser Ziel erreicht. Wir dürfen noch mal spielen und wollen das noch einmal genießen und unser bestes Volleyball spielen.“
Hörl/Horst verloren zum Auftakt
Bei unseren Olmypia-Duo Julian Hörl/Alexander Horst missglückte Donnerstag Vormittag der Einstieg ins Turnier. Das erste Gruppenspiel gegen die Niederländer Stefan Boermans/Yorick de Groot ging 0:2 (-15,-19) verloren. „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt“, meinte Horst selbstkritisch. „Wir werden schauen, dass wir es am Abend besser machen“, versprach Hörl. Im letzten Spiel des Tages treffen sie erneut auf ein „Oranje“-Team, nämlich auf Steven van de Velde/Matthew Immers (20.30 Uhr/live ORF Sport +).

