„Nicht-Angriffspakt“ im Austropop: Josh. veröffentlicht sein neues Live-Album „Es ist alles in Ordnung“ jetzt schon eine Woche früher, um sich nicht mit Edmund um Platz 1 der Charts streiten zu müssen.  

 In den 60er Jahren sprachen die Rolling Stones und die Beatles ihren Veröffentlichungsplan untereinander ab um sich in den Charts nicht in die Quere zu kommen. Jetzt gibt’s auch bei uns so einen „Nicht-Angriffspakt“: Josh. hat die für 11. April geplante Veröffentlichung seines allerersten Live-Albums „Es ist alles in Ordnung – Live aus der Wiener Stadthalle“ jetzt auf den 4. April vorverlegt. Um nicht mit Edmund, die am 11. April die neue CD „Legende“ bringen, um Platz 1 der Charts streiten zu müssen.  

„Wir haben uns gegenseitig abgesprochen, dass wir nicht am selben Tag veröffentlichen,“ erklärt Josh. im oe24-Interview seinen Frühstart. „Das finde ich eigentlich ganz schön, dass wir uns miteinander einfach austauschen und sagen, das macht keinen Sinn sich zu konkurrieren. Jeder soll seinen Platz haben!“


Mit den 10 größten Live-Hits – von „Expresso & Tschianti“ über „Tickets für Oasis“ bis „Cordula Grün“ – will Josh. zum zweiten Mal nach „Reparatur“ (2023) von der Chartspitze lachen. „Ich würde lügen, wenn ich sage, dass mir das nicht wichtig ist. Anderseits hat es „Teilzeitromantik“ 2021 „nur“ auf Platz 2 geschafft. War dann dafür aber eineinhalb Jahre in den Charts. Und das ist ja auch nicht zu verachten!“

Mit dem vor 11.000 Fans in der Stadthalle aufgenommen Live-Album erfüllt sich Josh. einen großen Traum: „Die Stadthalle war eigentlich nie auf meiner Bucket-Liste, weil ich mich einen so großen Traum gar nicht zu träumen gewagt habe! Das hätte ich nicht für realistisch gehalten. Aber dann haben wir musikalisch so gut gespielt wie 60 Shows davor nicht. Und da habe ich mir gedacht: „Oh Gott, Glück gehabt, dass wir das mitgeschnitten haben.“

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