Close Menu
Austria TimesAustria Times
  • Österreich
  • Politik
  • Welt
  • Geschäft
  • Berühmtheit
  • Gesundheit
  • Digital
  • Lebensstil
  • Kochen
  • Sport
  • Pressemitteilung
  • Mehr
    • Im Trend
Im Trend
Verdienen Sie 7777 $ pro Tag. Die Zinssenkung der Fed hat die Aufmerksamkeit des Marktes erregt. BJMINING hilft Ihnen, an den Vorteilen teilzuhaben

Verdienen Sie 7777 $ pro Tag. Die Zinssenkung der Fed hat die Aufmerksamkeit des Marktes erregt. BJMINING hilft Ihnen, an den Vorteilen teilzuhaben

Oktober 3, 2025
Das alpine Herz der Hoffnung: Wie in den Bergen Österreichs die unsichtbaren Wunden des Kriegesheilen

Das alpine Herz der Hoffnung: Wie in den Bergen Österreichs die unsichtbaren Wunden des Kriegesheilen

September 29, 2025
Security, Waffen-Scan: Experte fordert Sicherheitsdiskussion an Schulen

Security, Waffen-Scan: Experte fordert Sicherheitsdiskussion an Schulen

Juni 19, 2025
Das sind die Postings von Arthur A. vor dem Amoklauf!

Das sind die Postings von Arthur A. vor dem Amoklauf!

Juni 19, 2025
Heimspiel von Kabarettist Benedikt Mitmannsgruber

Heimspiel von Kabarettist Benedikt Mitmannsgruber

Juni 19, 2025
Facebook X (Twitter) Instagram
Abonnieren Verbinden
Feber 8, 2026
12:43 am
Austria TimesAustria Times
Login
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Österreich
  • Politik
  • Welt
  • Geschäft
  • Berühmtheit
  • Gesundheit
  • Digital
  • Lebensstil
  • Kochen
  • Sport
  • Pressemitteilung
  • Mehr
    • Im Trend
Austria TimesAustria Times
Startseite » Historisch: EU lässt erstmals Alzheimer-Medikament zu
Welt

Historisch: EU lässt erstmals Alzheimer-Medikament zu

MitarbeiterBy MitarbeiterApril 16, 2025
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Telegram Email WhatsApp Copy Link
Historisch: EU lässt erstmals Alzheimer-Medikament zu

Die Europäische Kommission lässt zum ersten Mal ein Medikament zur Behandlung von Alzheimer zu. Lecanemab ist ein Antikörper, der bei Patienten mit einer Alzheimer-Erkrankung im Frühstadium eingesetzt werden kann. Im Medikament Leqembi ist der Wirkstoff Lecanemab verarbeitet.

EU-weit/Brüssel. Die Europäische Kommission hat erstmals eine Alzheimer-Therapie zugelassen, die auf zugrunde liegende Krankheitsprozesse abzielt. Der Antikörper Lecanemab sei für eine Behandlung im frühen Stadium und das erste Medikament dieser Art, das in der EU zugelassen werde, teilte die Kommission mit. Fachleuten zufolge kommt nur ein sehr kleiner Teil der Alzheimer-Patienten für diese Therapie infrage.

Das Medikament, das in einigen Monaten verfügbar sein könnte, soll die Krankheit ein wenig verlangsamen. In Österreich gibt es laut Gesundheitsministerium rund 130.000 bis 150.000 Menschen mit der Form einer demenziellen Beeinträchtigung – aufgrund der demographischen Entwicklungen und der zunehmenden Lebenserwartung sei von einem weiteren Anstieg dieser Zahl auszugehen, hieß es auf der Online-Präsenz.

Zulassung mit strengen Auflagen

Die Zulassung des Medikaments unterliegt laut EU-Kommission strengen Auflagen. Man sei zu dem Schluss gekommen, dass der Nutzen des Arzneimittels bei einer bestimmten Gruppe von Patienten und unter bestimmten Voraussetzung die Risiken überwiege. Die Brüsseler Behörde folgte mit der Zulassung der Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Bisherige Alzheimer-Therapien behandeln nur Symptome der Krankheit, nicht ursächliche Prozesse im Gehirn.

Das ist bei Lecanemab anders: Der Antikörper richtet sich gegen Amyloid-Ablagerungen im Gehirn und soll dadurch den Verlauf der Krankheit in einem frühen Stadium verlangsamen. Um Heilung oder Verbesserung geht es allerdings auch bei diesem Wirkstoff nicht – ein solches Mittel ist weiterhin nicht in Sicht.

Minimale Verzögerung

Hauptmaßstab für die Wirksamkeit der Therapie war die Veränderung der kognitiven und funktionellen Symptome nach 18 Monaten, die anhand einer von 0 bis 18 reichenden Demenzbewertungsskala gemessen wurde, wie es von der EMA hieß. Mit Lecanemab behandelte Patienten wiesen im Mittel einen etwas geringeren Anstieg des Wertes auf (1,22 gegenüber 1,75).

Fraglich ist Experten zufolge, wie alltagsrelevant diese leichte Verzögerung ist. „Sobald das Vollbild einer Alzheimer-Erkrankung vorliegt, sind die statistisch beschriebenen Effekte für den Patienten und sein Umfeld zumeist nicht mehr wahrnehmbar“, sagte Walter Schulz-Schaeffer vom Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg.

Experten zufolge wird es noch einige Monate dauern, bis das Mittel wirklich eingesetzt werden kann – unter anderem, weil der Hersteller verpflichtet wurde, ausführliche Handreichungen und Schulungen für Ärzte auszuarbeiten und ein Beobachtungsregister anzulegen. Das Medikament wird alle zwei Wochen intravenös verabreicht.

Nur im Anfangsstadium einsetzbar

Zugelassen ist Lecanemab nur zur Behandlung von leichter kognitiver Beeinträchtigung (Gedächtnis- und Denkstörungen) oder leichter Demenz in einem frühen Stadium der Alzheimer-Krankheit. Der Grund ist, dass eine Entfernung der Amyloid-Plaques nichts mehr nützt, wenn diese schon irreversible Schäden im Gehirn angerichtet haben.

Hinzu kommt eine weitere Einschränkung: Das Mittel soll nur für diejenigen Alzheimer-Patienten verwendet werden, die eine oder keine Kopie von ApoE4, einer bestimmten Form des Gens für das Protein Apolipoprotein E, haben. Bei ihnen ist die Wahrscheinlichkeit für bestimmte schwerwiegende Nebenwirkungen – Schwellungen und Blutungen im Gehirn – geringer als bei Menschen mit zwei ApoE4-Kopien.

Nur für einen kleinen Teil der Patienten

Experten des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) zufolge kommt letztlich nur ein sehr kleiner Teil der Patienten für die neue Therapie infrage. Als frühe Phase – und damit die mögliche Phase für eine Antikörpertherapie – sind demnach die ersten drei Jahre zu werten.

Bei Frauen ist der beobachtete klinische Effekt deutlich geringer als bei Männern – ihr Risiko für Nebenwirkungen hingegen höher. Ob sie überhaupt von einer Behandlung profitieren, ist der Alzheimer Forschung Initiative zufolge noch unklar. Rund zwei Drittel aller Menschen mit Alzheimer sind Frauen.

Hohe Kosten

Unklar sind auch die Medikamentenkosten für Lecanemab in Europa. In den USA seien es etwa 26.500 US-Dollar (ca. 23.000 Euro) jährlich pro Patient, schätzte Johannes Levin vom DZNE Ende des vergangenen Jahres. Hinzu kommen demnach im Vorfeld einmalige Kosten für die Diagnostik in Höhe von geschätzt 1.400 bis 5.000 Euro. Die Kosten für die Verabreichung des Medikaments lägen groben Schätzungen zufolge bei etwa 6.000 bis 8.000 Euro jährlich, sagte der Experte. Lecanemab wird als intravenöse Infusion alle zwei Wochen verabreicht.

Die in Studien erfassten Schwellungen und Mikroblutungen im Gehirn von Patienten blieben zwar überwiegend ohne Symptome und wurden meist erst durch bildgebende Verfahren bemerkt. Insbesondere bei wiederholtem Auftreten drohen jedoch eine verminderte Gehirnleistung oder Koordinationsschwierigkeiten. Mikroblutungen gelten zudem als Risikofaktor für größere, potenziell lebensbedrohliche Hirnblutungen. Die meisten von Alzheimer Betroffenen sind älter als 80 Jahre, nur in seltenen Fällen beginnt die Krankheit vor dem 65. Lebensjahr.

Weiter lesen

Nach Parteiaufstand: SPD-Verteidigungsminister reist in Kriegsgebiet

Nach Parteiaufstand: SPD-Verteidigungsminister reist in Kriegsgebiet

Iran kündigt Vergeltung an

Iran kündigt Vergeltung an

Israel verhängt Lockdown im Westjordanland

Israel verhängt Lockdown im Westjordanland

Trump behält vorerst Kontrolle über Nationalgarde

Trump behält vorerst Kontrolle über Nationalgarde

Absturz-Wunder: Rettete ihm Sitz 11A das Leben?

Absturz-Wunder: Rettete ihm Sitz 11A das Leben?

Israel greift den Iran an: Was wir wissen – und was nicht

Israel greift den Iran an: Was wir wissen – und was nicht

Redakteurfavoriten

Das alpine Herz der Hoffnung: Wie in den Bergen Österreichs die unsichtbaren Wunden des Kriegesheilen

Das alpine Herz der Hoffnung: Wie in den Bergen Österreichs die unsichtbaren Wunden des Kriegesheilen

September 29, 2025
Security, Waffen-Scan: Experte fordert Sicherheitsdiskussion an Schulen

Security, Waffen-Scan: Experte fordert Sicherheitsdiskussion an Schulen

Juni 19, 2025
Das sind die Postings von Arthur A. vor dem Amoklauf!

Das sind die Postings von Arthur A. vor dem Amoklauf!

Juni 19, 2025
Heimspiel von Kabarettist Benedikt Mitmannsgruber

Heimspiel von Kabarettist Benedikt Mitmannsgruber

Juni 19, 2025
LIDO Sounds: Aufbau bereits im vollen Gange

LIDO Sounds: Aufbau bereits im vollen Gange

Juni 19, 2025

Neueste Nachrichten

Nach tödlichen Unfällen mit zwei Sechsjährigen: Bahnschranken gefordert

Nach tödlichen Unfällen mit zwei Sechsjährigen: Bahnschranken gefordert

Juni 19, 2025
Nach Jahreskarte: Auch Parkpickerl soll teurer werden

Nach Jahreskarte: Auch Parkpickerl soll teurer werden

Juni 19, 2025
Security, Waffen-Scan: Experte fordert Sicherheitsdiskussion an Schulen

Amoklauf in Graz – 3D-Lasertechnologie bei Ermittlungen eingesetzt

Juni 19, 2025
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Austria Times. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login to your account below.

Lost password?