Eigentlich wollte Rekord-Weltcupsieger Marcel Hirscher (36) längst Bescheid geben, ob er nach seinem Anfang Dezember 2024 erlittenen Kreuzbandriss einen weiteren Comeback-Anlauf nimmt. „Das Umfeld muss wissen, wo es hingeht. Auch ich selbst brauche eine Entscheidung,“ hatte der rekonvaleszente Skistar Anfang Februar auf ServusTV gesagt und das Weltcup-Finale in Sun Valley als Zeitpunkt für seine Entscheidungsbekanntgabe in Aussicht gestellt.
Lässt sich Zeit
Der Ski-Weltcup 2024/25 ist seit knapp einer Woche Geschichte, doch Marcel lässt uns mit seinen Zukunftsplänen weiter im Ungewissen. Bei einem seiner wenigen öffentlichen Auftritte am Rande der Ski-WM in Saalbach hatte Hirscher Mitte Februar erklärt, seine Ärzte wären mit den Reha-Fortschritten „alle sehr zufrieden“. Via Instagram lässt uns der Skistar an einzelnen Trainingseinheiten teilhaben – auf Bildern mit Hantel und Medizinball macht er einen sehr ambitionierten Eindruck.
Hirscher muss noch »Parameter abklären«
Trotzdem wartet Hirscher noch mit seiner Comeback-Ankündigung. „Wir müssen ein noch ein paar Parameter abklären“, heißt es vom Hirscher-Management auf oe24-Anfrage.
Langweilig wird dem „Skiaholic“ ohnehin nicht: „Fad war mir bisher keinen Tag, weil die Reha doch sehr viel beinhaltet.“ Außerdem muss sich der Jungunternehmer um seine Van-Deer-Skifirma kümmern. Die neue Fabrik in Scheffau am Tennengebirge inklusive Büros und Schauräumen soll im September eröffnet werden.
Und nach Erfolgen mit Henrik Kristoffersen (gewann die erste Slalom-Kugel für Van Deer), Timon Haugan & Co. bereitet das Hirscher-Unternehmen den Einstieg in den Austria Skipool vor – damit bald auch ÖSV-Läufer Van-Deer-Ski anschnallen dürfen.