Der FPÖ-Delegationsleiter im EU-Parlament, Harald Vilimsky, nennt die drei wichtigsten EU-Politikerinnen „Hexen“, die er „die Peitsche spüren lassen wird“.

Er nennt es scharfe Kritik – andernorts versteht man das eher als sexistischen Austritt: FPÖ-EU-Mandatar Harald Vilimsky griff die neue EU-Spitze frontal an, es geht dabei um Aussagen in einer Pressekonferenz vor der Wahl von Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin am Donnerstag: Ein  „Hexentrio“ – Vilimsky meint neben von der Leyen die EZB-Chefin Christin Lagarde sowie Parlamentspräsidentin Roberta Metsola – werde „den Kontinent in den Abgrund führen und wir werden sie die Peitsche spüren lassen für all die Ungehörigkeiten, für all die undemokratischen Vorgehensweisen.“

Die Aufregung war groß: Die grüne Frauensprecherin Meri Disoski nennt den Sager „einfach nur widerlich“: „Harald Vilimsky ist ein Sexist, der Angst vor starken Frauen hat“. Und weiter: „Wenn er Spitzenpolitikerinnen als Hexen bezeichnet, referenziert er auf den Hexenwahn und damit verbundene Verbrechen gegen Frauen, die zu den dunkelsten Stunden unserer Geschichte gehören und unzähligen unschuldigen Frauen das Leben gekostet haben.“

Exit mobile version