Viele Menschen müssen sich gerade mit einer laufenden Nase und Husten herumschlagen Da die Pollensaison immer früher beginnt, fällt es oft schwer zu unterscheiden, ob es sich um eine Erkältung oder um Heuschnupfen handelt. Doch keine Sorge: Wir zeigen Ihnen, woran Sie den Unterschied leicht erkennen

Niesen, eine verstopfte oder laufende Nase und juckende Augen – wer solche Symptome derzeit hat, fragt sich oft: Habe ich eine Erkältung oder ist es doch Heuschnupfen? Gerade in der Pollensaison kommt es häufig zu Verwechslungen, weil sich die Beschwerden ähneln. Doch es gibt einige deutliche Unterschiede, die Ihnen helfen, die richtige Ursache zu erkennen. Wir erklären, worauf Sie unbedingt achten sollten.

Heuschnupfen vs. Erkältung: Symptome im Vergleich 

Obwohl Heuschnupfen und Erkältung ähnliche Beschwerden auslösen können, gibt es einige Merkmale, an denen Sie erkennen können, woran Sie tatsächlich leiden.

1. Häufigkeit und Art des Niesens

Bei einer Erkältung tritt Niesen gelegentlich auf, meist im Zusammenhang mit einer verstopften Nase oder Halsschmerzen. Heuschnupfen hingegen löst oft plötzliche und anhaltende Niesanfälle aus, die sich über den ganzen Tag erstrecken können.

2. Farbe des Nasensekrets

Wenn die Nase läuft, kann die Farbe des Sekrets ein wichtiger Hinweis sein. Bei einer Erkältung ist das Sekret zunächst wässrig, wird aber nach ein paar Tagen oft zähflüssiger und nimmt eine gelbliche oder grünliche Färbung an. Beim Heuschnupfen bleibt das Nasensekret dagegen klar und sehr flüssig.

3. Juckreiz an Nase, Augen und Rachen

Ein starkes Jucken der Nase, der Augen und manchmal sogar des Rachens spricht fast immer für eine allergische Reaktion. Bei einer Erkältung tritt Juckreiz in der Regel nicht auf.

4. Tränende und gerötete Augen

Rote, juckende und tränende Augen sind ein typisches Zeichen für Heuschnupfen. Bei einer Erkältung sind die Augen nur selten betroffen.

5. Fieber und allgemeines Krankheitsgefühl

Eine Erkältung kann oft mit leichtem Fieber und einem allgemeinen Gefühl der Abgeschlagenheit oder Gliederschmerzen einhergehen. Heuschnupfen verursacht dagegen kein Fieber und beeinträchtigt das allgemeine Wohlbefinden in der Regel weniger stark – viele Betroffene fühlen sich ansonsten gesund.

6. Dauer der Beschwerden

Ein entscheidender Unterschied zwischen beiden Erkrankungen ist die Dauer der Symptome. Eine Erkältung dauert normalerweise eine Woche bis zehn Tage. Heuschnupfen kann hingegen über Wochen oder sogar Monate anhalten, je nachdem, welche Pollen gerade in der Luft sind.

Wann treten die Symptome auf?

Der Zeitpunkt und die Häufigkeit der Beschwerden können ebenfalls Hinweise auf die Ursache geben. Erkältungen treten das ganze Jahr über auf, aber besonders häufig in den kalten Monaten. Sie werden durch Viren verursacht und verbreiten sich schnell durch Tröpfcheninfektion.

Heuschnupfen tritt saisonal auf und ist abhängig von der Blütezeit bestimmter Pflanzen. Menschen, die auf Gräser oder Baumpollen allergisch sind, bemerken die Symptome meist im Frühling oder Sommer. Wer auf Kräuter wie Beifuß allergisch ist, leidet dagegen häufig im Spätsommer.

Ein weiteres Indiz ist, wo und wann die Beschwerden besonders stark sind. Heuschnupfen verschlimmert sich oft im Freien, vor allem an sonnigen oder windigen Tagen, wenn viele Pollen unterwegs sind. Eine Erkältung ist unabhängig von der Umgebung und bessert sich nicht, wenn man sich drinnen aufhält.

Exit mobile version