Mal warm, mal kalt – der April hält für Gärtner:innen so einige Überraschungen bereit. Doch mit den richtigen Tricks schützen Sie Ihre Pflanzen vor Spätfrost, Wind und Wetterkapriolen. Keine Sorge! Mit ein paar  Tipps können Sie Ihre Pflanzen gut durch diese launische Jahreszeit bringen.

Der April verlangt Ihnen als Hobbygärtner:in einiges ab. Doch mit etwas Aufmerksamkeit und der richtigen Vorbereitung können Sie Ihre Pflanzen gut durch diese wechselhafte Zeit bringen. 

So überstehen Ihre Pflanzen das wechselhafte Wetter im Garten

1. Frostschutz nicht vergessen

Auch wenn die Tage schon angenehm warm sind, können die Nächte noch richtig kalt werden. Spätfröste sind im April keine Seltenheit.

  • Schützen Sie empfindliche Pflanzen mit einem Vlies oder einer alten Decke.
  • Kübelpflanzen sollten Sie an kälteren Tagen am besten ins Haus oder an eine geschützte Stelle bringen.

2. Temperaturunterschiede ausgleichen

Tagsüber ist es angenehm warm, doch nachts kann es schnell wieder kalt werden. Gerade junge Setzlinge oder frisch gepflanzte Blumen vertragen diese Schwankungen oft nicht gut. Falls möglich, decken Sie sie in kalten Nächten ab oder pflanzen Sie sie erst dann aus, wenn die Temperaturen stabiler sind.

3. Den Boden pflegen

Durch den vielen Regen kann der Boden schnell verdichten. Das verhindert, dass Wasser gut versickert und die Wurzeln der Pflanzen ausreichend Luft bekommen.

  • Deshalb lohnt es sich, die Erde regelmäßig mit einer Hacke aufzulockern.
  • Eine Mulchschicht aus Rindenmulch oder Stroh hilft zudem, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und schützt vor Temperaturschwankungen.

4. Trotz Regen richtig gießen

„Es regnet doch genug!“ – das stimmt nicht immer. Aprilwetter bedeutet oft kurze Schauer, aber keine tiefgründige Bewässerung. Prüfen Sie deshalb regelmäßig, ob der Boden tatsächlich feucht genug ist. Gerade Pflanzen in Töpfen oder unter Vordächern brauchen oft zusätzlich Wasser.

5. Schutz vor Wind und Wetter

Starker Wind kann empfindliche Pflanzen umknicken oder austrocknen. Stützen Sie junge oder hoch wachsende Pflanzen mit Pflanzstäben oder setzen Sie eine Hecke als Windschutz. Das gibt nicht nur Stabilität, sondern schützt auch vor zu starkem Austrocknen.

6. Schädlinge im Auge behalten

  • Mit den ersten warmen Tagen kommen auch Schnecken, Blattläuse und andere Plagegeister zurück. Kontrollieren Sie Ihre Pflanzen regelmäßig, um einen Befall frühzeitig zu erkennen.
  • Umweltfreundliche Maßnahmen wie Schneckenzäune oder Brennnesselsud helfen, ohne der Natur zu schaden.

7. Rasenpflege nicht vergessen

Der Rasen erwacht aus dem Winterschlaf und braucht jetzt ein wenig Pflege.

  • Der erste Schnitt, eine Düngung und das Nachsäen kahler Stellen helfen, ihn wieder in Bestform zu bringen.
  • Achten Sie darauf, den Rasen nicht zu kurz zu schneiden – sonst wird er anfälliger für Trockenheit und Unkraut.

8. Jetzt ist Pflanzzeit!

Viele Gemüsesorten und Blumen können jetzt endlich ins Beet.

  • Radieschen, Möhren und Salate können direkt in die Erde.
  • Empfindlichere Pflanzen wie Tomaten oder Gurken sollten aber noch ein wenig warten – die berühmten Eisheiligen Mitte Mai sind ein guter Richtwert für den endgültigen Start ins Freiland. 

Jetzt steht einem gesunden und blühenden Garten nichts mehr im Weg!

Exit mobile version