Marko Arnautovics Traumtor im Cup-Viertelfinale gegen Lazio sorgt für große Begeisterung.
Im Cup-Halbfinale dank des Jokers! Für Inter Mailand könnte es zurzeit nicht besser laufen. Nach zahlreichen gescheiterten Versuchen gelang Italiens Meister am Wochenende dank eines Patzers der bis dato führenden SSC Napoli endlich der Sprung an die Tabellenspitze. Doch nicht nur in der Liga, sondern auch in der Coppa Italia gab es für die Nerazzurri Grund zu jubeln. Im Cup-Viertelfinale schaltete man Lazio am Dienstag mit einem 2:0-Triumph aus. Der Mann der Stunde war an diesem Abend niemand Geringerer als ÖFB-Rekordspieler Marko Arnautovic.
Arnie eine »tödliche Waffe in Inters Hand«
39. Spielminute. Aus der Distanz beförderte Arnie den Ball mit einem Traum-Volley ins gegnerische Tor, sorgte damit für die Inter-Führung. Dafür erntete der 35-Jährige großes Lob von Coach Simone Inzaghi: „Sein Tor war großartig. Ich bin über ihn und über all meine Jungs sehr stolz. So müssen wir jetzt auch im Halbfinale gegen AC Milan weitermachen.“ Doch nicht nur den eigenen Trainer überzeugte Arnie mit seinem Super-Tor. Auch die italienische Presse staunte über Österreichs Superstar. So schrieb die Gazzetta dello Sport: „Hut ab für Arnautovic wegen seines märchenhaften Volleytreffers, aber noch mehr für seine Persönlichkeit. Er zerrt die ganze Mannschaft zum Erfolg.“ Auch von der Corriere dello Sport gab es positive Worte: „Inter siegt dank eines Meisterwerks Arnautovics. Der Österreicher ist eine tödliche Waffe in Inters Hand.“
Eine Waffe, die allerdings zuletzt nur selten zum Einsatz kam. In dieser Saison kam der Stürmer-Star in lediglich 16 Pflichtspielen zum Zug. Dass er gegen Lazio von Beginn an auf dem Platz stand, war an sich also schon eine Überraschung. Mit seiner Hammer-Performance könnte sich Arnautovic nun möglicherweise auch für einen Auftritt im Semifinale empfohlen haben. Am 2. April kommt es zum Stadtderby mit der AC Milan.