Nicht nur Politikern auch Feuerwehrlern können WhatsApp-Chats zum Verhängnis werden. 

Marchtrenk. Der Finanzskandal bei der Feuerwehr Marchtrenk (Bez. Wels-Land) scheint sich zu einem Flächenbrand zu entwickeln: Nach den Ermittlungen gegen den Kommandanten wird jetzt gegen weitere Kameraden ermittelt.
Es könnte sein, dass Pools befüllt wurden und dabei nicht nur Wasser geflossen ist. Es gilt die Unschuldsvermutung. 

 

„Laut Zeugenaussagen soll es eine WhatsApp-Gruppe gegeben haben, in der sich die Beschuldigten unter anderem wegen der Pool-Befüllungen ausgetauscht haben sollen. Dem wird jetzt nachgegangen und die Mobiltelefone werden ausgewertet“, so Christoph Weber von der Staatsanwaltschaft Wels gegenüber dem ORF. Es wurden sechs Handys beschlagnahmt. Ermittelt wird wegen schweren Betrugs, schweren erwerbsmäßigen Diebstahls und Veruntreuung. Die Auswertung der Handys kann bis zu drei Monate dauern. 

Parallel zu diesen Ermittlungen läuft auch das Funktionsenthebungsverfahren des Landesfeuerwehrverbands.

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