Drei Tage nach der offiziellen Einstufung der AfD als „gesichert rechtsextremistisch“ zeigt eine neue INSA-Umfrage für „Bild“, dass sich der politische Schock bislang kaum auf das Wahlverhalten auswirkt.
Die AfD verliert zwar leicht um 0,5 Prozentpunkte, liegt mit 24,5 Prozent aber weiterhin gleichauf mit der Union, die ebenfalls 0,5 Punkte einbüßt. Damit bleiben beide Parteien Spitzenreiter im Meinungsbild.
Die SPD verbessert sich um 0,5 Punkte auf 16 Prozent, während Grüne (11 Prozent) und Linke (10 Prozent) stabil bleiben. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) liegt bei unveränderten 4 Prozent. Die FDP gewinnt einen Punkt und kommt ebenfalls auf 4 Prozent. Da 14 Prozent der Stimmen auf Parteien entfallen, die an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern würden, reichen bereits 43 Prozent für eine Regierungsmehrheit.
Eine Koalition aus CDU/CSU und SPD würde mit 40,5 Prozent allerdings an dieser Marke scheitern. Möglich wären derzeit nur Bündnisse wie Schwarz-Rot-Grün (51,5 Prozent), Schwarz-Rot-Rot (50,5 Prozent) oder auch Schwarz-Blau (49 Prozent).


