Am Tag vor der EU-Wahl wurden im Netz erneut schwere Vorwürfe gegen Lena Schilling veröffentlicht.
Es ist eine politische Bombe: Ausgerechnet einen Tag vor der EU-Wahl sind im Internet neue schwere Vorwürfe gegen Grünen-Spitzenkandidatin Lena Schilling veröffentlicht worden. Die linke Webseite „de.infymedia.org“ veröffentlichte am Freitag einen Blog-Eintrag, in dem erstmals ALLE Namen, die im Zusammenhang mit der Causa Lena Schilling stehen, genannt wurden.
Pikant: Nach nur wenigen Stunden wurde der Eintrag wieder gelöscht. Auf Social Media – insbesondere auf X – ging der Artikel allerdings viral, wurde tausendfach geteilt.
Hinter dem Blog stehen nach Eigenangaben eine „Gruppe von Aktivisten der Klimagerechtigkeitsbewegung, die nicht länger zusehen wollen, wie Lena Schilling unsere breite und emanzipatorische Bewegung für ihre parteipolitische Karriere in einer kapitalistischen Partei missbraucht, die uns verraten hat“. Die linke Webseite nennt dabei einerseits neue strafrechtlich relevante Vorwürfe gegen Schilling. Andererseits werden in dem Beitrag erstmals ALLE Namen jener Prominenten veröffentlicht, gegen die Schilling mutmaßlich falsche und erfundene Vorwürfe verbreitet haben soll.
Prominenter ZiB-Moderator genannt
Neben den bereits bekannten Vorwürfen gegen das Ehepaar Bohrn-Mena, das Schilling mittlerweile auf Widerruf geklagt hat, wird auch der Name des prominenten ZiB-Moderators genannt, dem Schilling erfundene Affären mit Grün-Politikerinnen angedichtet haben soll und die falsche Unterstellung, er habe Sex im ORF-Studio gehabt. Und auch jener PULS24-Moderator, dem Schilling mutmaßlich vorgeworfen haben soll, sie belästigt zu haben (die Vorwürfe konnten nach einer Prüfung durch die Personalabteilung des Unternehmens widerlegt werden), wird geoutet.
Besonders brisant: Erstmals werden auch die Namen gleich mehrerer hochrangiger Politiker von SPÖ, Grünen und KPÖ veröffentlicht. Gegen sie alle sollen ebenfalls falsche Gerüchte verbreitet worden sein. Gegenüber einem SPÖ-Spitzenpolitiker soll die grüne Spitzenkandidatin den falschen Vorwurf der häuslichen Gewalt erhoben haben – oe24 berichtete. Genannt werden aber auch grüne Minister, Nationalratsabgeordnete und Landespolitiker, die Schilling laut dem Artikel „auf unterschiedlichste Weise als Sprungbrett benutzt und mit Lügen diskreditiert oder in Misskredit gebracht haben“ soll. Ein prominenter KPÖ-Politiker, mit dem Schilling in einer Beziehung war, soll in ihrem Namen ihr Buch und ihre Kolumnen verfasst haben. „All diese Geschichten sind in der linken Szene Wiens längst ein offenes Geheimnis“, schreiben die anonymen Blog-Autoren.
oe24 liegt der gesamte Artikel der linken Plattform „de.infymedia.org“ vor, aus Persönlichkeitsschutzrechten der Betroffenen veröffentlichen wir die nun im Internet kursierenden Namen nicht.


