Jeder kennt das Problem: Nach dem Spülgang kommen Gläser, Teller und Besteck trocken aus der Maschine, während Plastikgeschirr weiterhin mit Wassertropfen übersät ist. Doch mit einem einfachen Trick müssen Sie Plastikbehälter und Co. nie wieder per Hand abtrocknen.

Oft schieben wir das Ausräumen der Spülmaschine vor uns her – besonders, wenn uns beim Öffnen noch feuchtes Geschirr entgegenkommt. Das passiert vor allem bei Plastikgeschirr: Während Keramik und Glas schnell trocknen, bleiben Plastikbehälter und -deckel voller Wassertropfen zurück. Doch woran liegt das, und gibt es eine Möglichkeit, Kunststoffgeschirr in der Spülmaschine wirklich trocken zu bekommen?

Deshalb wird Plastik in der Spülmaschine nicht trocken

Das Gute: Ihr Geschirrspüler ist nicht der Grund für das Problem! Vielmehr liegt es an der geringen Wärmeleitfähigkeit von Kunststoff. Im Gegensatz zu Keramik oder Glas speichert Plastik kaum Wärme und kann deshalb das Wasser auf seiner Oberfläche nicht effektiv verdunsten lassen. Zudem sind viele Plastikbehälter leichter und bewegen sich während des Spülvorgangs, sodass sich Wasser in Vertiefungen sammelt.

So wird Ihr Plastikgeschirr trotzdem trocken

Platzieren Sie Plastikgeschirr immer schräg oder kopfüber, damit das Wasser besser ablaufen kann. Lassen Sie nach dem Spülvorgang zudem die Tür der Maschine leicht offenstehen, damit der heiße Dampf entweichen kann. Dadurch verdunstet das Restwasser schneller. Sie können auch ein sauberes Geschirrtuch über die geöffnete Klappe der Spülmaschine hängen. Das Tuch zieht Feuchtigkeit an und beschleunigt den Trocknungsprozess.

Falls Ihre Spülmaschine über eine zusätzliche Trockenfunktion verfügt (z.B. Extra-Trocknen oder Heißlufttrocknung), aktivieren Sie diese für ein besseres Ergebnis. Auch Klarspüler kann helfen. Er sorgt dafür, dass Wasser besser von der Oberfläche abperlt, wodurch weniger Rückstände zurückbleiben.

Exit mobile version