Union und SPD wollen ihre Sondierungsgespräche nach der deutschen Bundestagswahl in der kommenden Woche fortsetzen.
Das teilten die Generalsekretäre der Union und der SPD, Carsten Linnemann (CDU), Martin Huber (CSU) und Matthias Miersch (SPD), nach einer ersten Gesprächsrunde von Vertretern der drei Parteispitzen am Freitag in Berlin mit. Einen konkreten Termin für die nächsten Sondierungsgespräche nannten sie nicht.
Erstes Gespräch
“Die Sondierungsgespräche haben in einer offenen und konstruktiven Atmosphäre begonnen”, teilten die drei Generalsekretäre nach stundenlangen Gesprächen mit. Details wurden nicht bekannt, weil Stillschweigen vereinbart wurde. Union und SPD schickten je neun Verhandler zu den Gesprächen. Auf SPD-Seite führten die Parteichefs Lars Klingbeil und Saskia Esken die Verhandlungen, beim Wahlsieger CDU-Chef Friedrich Merz und CSU-Chef Markus Söder.
Fahrplan bis Ostern
Bei dem Treffen soll es auch darum gegangen sein, den weiteren Zeitplan und das weitere Vorgehen abzustecken. Merz hat wiederholt deutlich gemacht, dass er angesichts der großen Herausforderungen keine Zeit verlieren und bis Ostern eine Regierung bilden möchte. Klingbeil betonte wiederholt, es gebe keinen Automatismus einer Regierungsbeteiligung der bisher regierenden Sozialdemokraten.