Die deutschen Sozialdemokraten (SPD) gehen mit einer nahezu komplett neuen Ministerriege in die Koalition mit der Union (CDU und CSU).
Lediglich Verteidigungsminister Boris Pistorius behält seinen Posten, wie aus der am Montag veröffentlichten Liste hervorgeht. Neue deutsche Arbeitsministerin wird Ex-Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, Bauministerin die bisherige Vize-Fraktionschefin Verena Hubertz.
Als Überraschung gilt Carsten Schneider als neuer Umweltminister ebenso wie die bisherige rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig, die Justizministerin wird. Reem Alabali-Radovan, die bisherige Integrations- und Anti-Rassismus-Beauftragte der deutschen Bundesregierung, übernimmt das Entwicklungshilferessort von Svenja Schulze.
SPD wird zum Juniorpartner
Die Co-Parteivorsitzende der SPD, Saskia Esken, wurde nicht berücksichtigt. Sie ist innerhalb der SPD umstritten. Als wenig wahrscheinlich gilt auch, dass sie weiter an der Spitze der Partei bleibt. In Parteikreisen hieß es zudem, der bisherige SPD-Generalsekretär Matthias Miersch solle künftig die Fraktion im Bundestag führen. Das hatte bisher Co-Parteichef Lars Klingbeil mitgemacht.
Die SPD hatte die bisherige Regierung mit Bundeskanzler Olaf Scholz angeführt. Die Unionsparteien waren in Opposition. Künftig übernimmt CDU-Chef Friedrich Merz als Kanzler die


