Rapid, Hofmann und 5 Spieler  wurden beim Senat 1 angezeigt.

Der erste Derby-Sieg im Allianz-Stadion wird den Hütteldorfern noch lange in Erinnerung bleiben. Während die Mannschaft von Trainer Robert Klauß am Sonntag auf dem Spielfeld beim 3:0 gegen die Wiener Austria eine nahezu perfekte Darbietung bot, folgte nach dem Schlusspfiff ein kollektiver Aussetzer der Grün-Weißen. Im Mittelpunkt war aber nicht nur Geschäftsführer Steffen Hofmann, auch einige Spieler sorgten mit ihren homophoben Gesängen für Kopfschütteln. Via sozialen Medien entschuldigen sich die meisten für ihr Fehlverhalten. Allen voran Kapitän Guido Burgstaller: „Wir können diesen Fehler leider nicht ungeschehen machen“.  

Anzeige gegen Rapid, Hofmann und 5 Spieler

Die Skandal-Videos haben nun Folgen. Wie die Bundesliga am Dienstag bekanntgab, wurde Anzeige erstattet. „Die Inhalte der Videos stehen in keinerlei Einklang mit den Werten, für die der Fußball insgesamt und die Österreichische Fußball-Bundesliga im Speziellen stehen. Die Vorbildwirkung von Fußballern, Betreuern und Funktionären geht über das Geschehen am grünen Rasen hinaus“, heißt es in einer Stellungnahme

Neben dem SK Rapid werden alle Spieler und Funktionäre, die auf den Videos zu sehen sind, beim Senat 1 angezeigt:
Steffen Hofmann, Stefan Kulovits, Guido Burgstaller, Marco Grüll, Thorsten Schick, Maximilian Hofmann, Niklas Hedl

Die Stellungnahmefrist für den SK Rapid beträgt eine Woche.
 

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