Sieben Stunden brauchten die Geschworenen des Landesgerichtes in Krems bis sie ihr Urteil im März fällten. 20 Jahre kassierte damals die 33-jährige Mutter aus dem Waldviertel, die ihren Sohn (12) in eine Hundebox gesperrt und monatelang gequält hatte.
Ihr Komplizin (40), die ihr dabei geholfen haben soll, fasste in erster Instanz 14 Jahre aus. In beiden Fällen wurde eine Unterbringung in einem forensisch-therapeutischen Zentrum angeordnet.
Heute, Donnerstag, wurde der Hundebox-Fall vor dem Oberlandesgericht im Saal E erneut ausgerollt. Die 33-Jährige und ihre Komplizin hofften in der Berufungsverhandlung auf ein niedrigeres Strafmaß. Doch dieser Wunsch wurde vom Gericht abgeschmettert. Das Oberlandesgericht bestätigte in einem kurzen Verfahren das bisherige Strafmaß.


