Blutiger Zwischenfall: Am Rande einer kurdischen Demo für PKK-Gründer Abdullah Öcalan auf der Wiener Mariahilfer Straße wurde am Samstagnachmittag ein Mann verletzt.

Seit Donnerstag demonstrieren in Linz, St. Pölten und Wien Kurden für Abdullah Öcalan, den Gründer der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). In den USA, der EU und vor allem in der Türkei wird die PKK bekanntlich als Terrororganisation eingestuft, weshalb Öcalan auf der türkischen Gefängnisinsel Imrali seit 1999 eine lebenslange Haftstrafe verbüßt.

Am Samstag fand deshalb in Wien eine Demo auf der Mariahilfer Straße für die Freilassung Öcalans statt. Zahlreiche Kurden zogen – von der Polizei begleitet – mit Transparenten und Kurdistan-Flaggen über die Einkaufsmeile.

Doch im Zuge der Demo kam es auch zu einem blutigen Zwischenfall: Aus noch ungeklärter Ursache wurde ein Mann am Kopf verletzt.

Wie Bilder vom Ort des Geschehens zeigen, kniete der Mann neben Polizeibeamten mit blutverschmiertem Gesicht auf dem Boden, vor ihm hatte sich eine rote Lache gebildet.

Demo-Zusammenhang offen

Ob der Mann Teilnehmer der Demo oder unbeteiligter Passant war, ist ebenso offen wie die Frage, wie genau es zu der Verletzung kam und ob er womöglich von jemandem attackiert wurde. Die Polizei konnte etwaige Ausschreitungen im Rahmen der Kurden-Kundgebung gegenüber oe24 zunächst nicht bestätigen.

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