Heute MUSS Benko vor den U-Ausschuss. Laut Anwalt kommt er fix. Anderenfalls würde die Polizei den Signa-Gründer vorführen. 

Der gefallene Immo-Investor René Benko ist seit gestern in Wien, versichert sein Anwalt Dr. Norbert Wess gegenüber oe24. Derselbe ist auch seine Vertrauensperson und will Benko heute am Vormittag in den U-Ausschuss begleiten.

Ab 10 Uhr dreht sich dort alles um eine Person: René Benko. Die Befragung wird „minimum vier Stunden dauern“, ist zu hören. Je nach Unterbrechungen und Geschäftsordnungsdebatten kann sich diese auch bis zum späten Nachmittag ziehen.
Kommt Benko? Am Dienstag war Benko in Wien noch nicht zu sehen, weder beim Park Hyatt Hotel noch in einer anderen Luxusunterkunft. Laut seinem Anwalt kommt Benko heute fix in den U-Ausschuss. Alles andere würde für den Ex-Milliardär ungemütlich.

Polizeiliche Vorführung von Benko beantragt

Sicherheitsmaßnahme. Bisher hat Benko dem U-Ausschuss schon zwei Mal abgesagt. Dafür hat er schon eine Beugestrafe kassiert. Und vorsorglich haben die Parlamentarier beantragt, dass Benko im Falle des Nichterscheinens mit Zwang vorgeführt werden kann – notfalls muss die Polizei ausrücken.

Darauf ankommen lassen wird es der ehemalige Immo-Tycoon aus Tirol eher nicht. Sein Anwalt Wess wies aber wiederholt daraufhin, dass sich Benko stets entschlagen könne, wenn er sich anderenfalls möglicherweise selbst belasten könnte. Für Benko gilt die Unschuldsvermutung.

Was sagt Benko?

Gewisse Parlamentarier hoffen darauf, dass Benko ausführlicher auf seine Polit-Kontakte eingeht – Stichwort Kurz und Gusenbauer. „Dabei müsste sich Benko nicht selbst belasten“, so ein Insider gegenüber oe24.

Andere machen sich Hoffnungen, dass Benko in einem umfangreichem Statement auspackt, wie es so weit kommen konnte – zur größten Pleite in der Geschichte Österreichs.

Heute findet in Innsbruck übrigens eine Konkurs-Verhandlung zur Familie Benko Privatstiftung statt. Als Ausrede gilt diese Verhandlung für Benko nicht. Er muss in Wien zum U-Ausschuss. Sonst kommt die Polizei.

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