In Fußball-Österreich bahnt sich ein kleiner Aufreger an: Eine ÖFB-Legende soll Grün gegen Violett tauschen.

Ein Wechsel innerhalb Wiens von Austria zu Rapid oder umgekehrt gilt als unausgesprochener Tabubruch. Nicht viele Spieler wagten diesen Schritt, die berühmtesten sind etwa Peter Pacult, Peter Stöger, Roman Wallner, Michael Wagner, Krzysztof Ratajczyk oder Roman Kienast. Doch bei beiden Fanlagern halten sich – mit Ausnahme von den Meistertrainern Pacult (Rapid) und Stöger (Austria) die Sympathien in Grenzen. Jetzt kommt es zu einem noch nie dagewesenen Wechsel.

Denn Carina Wenninger, dier erst vor wenigen Monaten bei den Hütteldorfern andockte, um dem neuen Damen-Team im Westen Wiens zusätzlichen Glanz zu verliehen, hat sich schon wieder von dem Projekt getrennt. Das gaben die Hütteldorfer heute bekannt. Laut der Stellungnahme, will die 127-fache ÖFB-Spielerin, die ihre Karriere eigentlich beendet hatte, zukünftig wieder in der höchsten Spielklasse des Landes spielen.

Brisanter Wechsel innerhalb Wiens

Wie der Kurier berichtet dürfte der Wechsel aber noch brisanter werden. Denn der neue Arbeitgeber Wenningers soll ausgerechnet das Damen-Team der Wiener Austria sein. Dabei sollen laut dem Bericht nicht nur die Veilchen Interesse an der 33-Jährigen gezeigt haben, die beim ÖFB auch für das „Ligen Management der Frauen Bundesliga“ tätig ist.

Auch die Vienna und Champions-League-Starter SKN St. Pölten sollen ein Angebot vorgelegt haben. Wenniger dürfte sich aber für den Verteilerkreis entschieden haben und wäre somit die erste Frau, die bei den Frauen den umstrittenen Wechsel von Rapid zur Austria wagt.

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