Die Pisten waren bis zuletzt in einem sehr guten Zustand zu halten, obwohl es verhältnismäßig wenig Neuschnee während der Saison gab.
OÖ. Diesen Sonntag, 6. April, endet in OÖ die offizielle Skisaison. Am Wochenende hat man die letzte Chance auf Schwünge in Gosau und in Hinterstoder. Die Lift- und Seilbahnbetreiber ziehen nicht nur im Salzkammergut eine positive Bilanz. Der frühe Schneefall Mitte November legte die Grundlage für den Erfolg dieser Saison. Hinterstoder und Wurzeralm (beide Bez. Kirchdorf) konnten gemeinsam ein Plus von 7% bei den Skigästen im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen und eine absolute Top-Bilanz bei den Sonnentagen. „Neu war die Umstellung auf Dynamic-Pricing bei den Skitickets. Mit einer rechtzeitigen Buchung konnten sich viele Gäste über günstige Skitage freuen“, sagt Helmut Holzinger, HIWU-Vorstand. Die große Nachfrage an manchen sonnigen Wochenenden bewirkte zwar auch, dass das Tagesticket teurer war als in der Vergangenheit. Doch Skifahrer nutzten die Möglichkeit einer frühen Buchung um Skitickets zu erwerben, die deutlich unter den üblichen Tagespreisen lagen.“
Mehr Skifahrer als im Rekordwinter 2019/20
„Wir hatten in diesem Jahr in unseren Gebieten um 14 Prozent mehr Gästeeintritte als im vergangenen Jahr. Nachdem wir fast 600.000 Gäste im ganzen Gebiet haben, sind das um die 70.000 Gäste mehr, die wir bei uns begrüßen durften. Das ist um drei Prozent besser als im Rekordwinter 2019/20“, sagt Rupert Schiefer, Geschäftsführer der oberösterreichischen Seilbahnholding. Heuer konnten besonders viele Skifahrer aus Tschechien begrüßt werden.
Im Familienskigebiet in Kasberg im Almtal (Bez. Gmunden) haben mehr als 100.000 Skifans die Pisten unsicher gemacht. Das ist laut Betreiberangaben ein Plus von 25 Prozent.