Eine junger Tschetschene ohne Führerschein und ohne Zulassung gab auf der Tangente mit seinem BMW 316i mächtig Gas, gefährdete Dutzende andere Verkehrsteilnehmer (darunter auch die Rettung) und fuhr auf zwei Polizisten los. Das Auto wurde dennoch nicht beschlagnahmt.
Wien. Der Extrem-Raser fiel der Exekutive Sonntagabend gegen 21.15 Uhr auf, weil er bereits zu schnell unterwegs war. Als die Beamten ihn anhalten wollten, gab der Mann Gas. In Schlangenlinien fuhr er über die Südosttangente im Bezirk Leopoldstadt und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer, bis er von zwei Streifen eingekesselt wurde.
Bei der wilden Fahrt mit bis zu 170 km(h (die aber nicht durch technische Hilfsmittel dokumentiert wurde, weshalb der BMW nicht zur möglichen Versteigerung beschlagnahmt wurde) kam es auch zu einer gefährlichen Situation für ein im Einsatz befindliches Rettungsfahrzeug. Bei der Auffahrt St. Marx war dann Schluss. Die Polizei konnte den Mann einholen, überholen und einkesseln. Als die Beamten ausstiegen, versuchte der 21-jährige Russe noch, mit seinem Dreier-BMW auf sie zuzufahren. Ein Cop musste sich mit einem Sprung zur Seite retten. Dabei verletzte er sich leicht.
Der 21-jährige Tschetschene, der keinen gültigen Führerschein besitzt und auf den der Pkw nicht aufrecht zugelassen war, wurde festgenommen. Er erhielt mehrere Anzeigen.